er kam, sah, sang (nachlesebühne 08/16)

alex sporer  war der opener, der diesmal die lesebühen musikalisch eröffnete. ein gestandener liedermacher aus dem schönen bayern, in berlin zu gast. die sprachfärbung war unverkennbar, aber ansonsten ging es um die dinge die uns auch im norden durcheinanderbringen, um das allzumenschliches eben.

 das weitere geschehen zitiere ich aus der vorankündigung der lesebühnenveranstaltung:
BARBARA STEPHENSON ist Schauspielerin, geboren in Herrenberg bei Stuttgart und lebt seit 6 Jahren in Berlin. Sie spielt Märchen für Kinder auf der Bühne des Varia Vineta Theaters und in diversen freien Theaterproduktionen. Auch in Kurzfilmen hat sie bereits mitgewirkt.
Die Arbeit mit Kinder begann 2013: Drei Monate leitet sie im ostafrikanischen Kenia ein Theaterprojekt, erarbeitet mit 120 Kindern Szenen aus der musikalischen Suite „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens. Nach dem Aufenthalt entstand eine Soloperformance mit dem Titel „Happiness“, die Barbara heute noch immer weiter entwickelt.

Sie bringt uns zwei Einakter mit.

ERIK WUNDERLICH, geboren und aufgewachsen am Nordrand des Schwarzwalds, seit 2007 lebhaft in Berlin. Unter dem Künstlernamen Kap Alamé schreibt und singt er melodisch-melancholische Lieder, als Autor konzentriert er sich auf Kurzprosa zwischen Märchen, Surrealismus und Traum. ERIK präsentiert eben dies.

ALEX SPORER kommt aus Zwiesel und da ist es fast immer kalt.
Musikalisch aktiv wurde ich 1986 gegen die WAA Wackersdorf.
Meine 1. Veranstaltung fand in der Mehrzweckhalle in Schwandorf statt, Dieter Hildebrandt war auch dabei.
Der Münchner Liedermacher Alex Sporer setzt authentische Akzente.
Mit seinen Eigenkreationen erzählt er vom Leben und seinem Scheitern, von Peinlichkeiten undUngerechtigkeiten, von all den Dingen, wegen derer man sich den ganzen Tag die Haare
raufen könnte…aber er präsentiert das alles mit soviel Augenzwinkern und Selbstironie in seiner eigensinnigen, unnachahmlichen Art, dass seine Lieder gute Laune hinterlassen.
Alex Sporer beschreibt die Fatalität unseres „kleinen“ Lebens, er bringt es in seinen Texten auf den Punkt und zeigt damit aber auch auf, dass das alles mit einem gewissen Humor zu ertragen ist, weil es vielen genauso geht.
Platz 1 beim Sendlinger Kulturpreis 2013 „Haferlschuh“

Durch den Abend führen MICHAEL MESSER und MATTHIAS RISCHE. “

ein kleine veränderung gab es bei den gastgebern selbst. hier wurde der weibliche part susanne riedel übertragen. ihre einstandsvorlesung verlief sehr humorig und die lacher wollten nicht enden.
die männlichen gastgeber brillierten mit texten wie „schneewalzer“ oder „berufsberatung“ die bei der linkverfolgung auszugsweise zu hören sind.
ein weiterer gelungener leseabend des fürwortteams ging zu ende, nicht ohne auf die veranstaltung morgen (22.09.2016) im lesecafé naumanndrei, in der naumannstraße 3, berlin zu verweisen. es soll wie immer um 19.30 uhr losgehen. die veranstalter freuen sich auf ihr/euer kommen.
 
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