wir tun so….

als wären es die kriminellen schlepper, die schleuser, die menschen zu einer flucht animieren, um reich zu werden…oder sich am elend der flüchtenden aus syrien zu bereichern. frontex soll die fluchtwerkzeuge, in diesem falle aufblasbare boote, zerstören. das ist augenwischerei…und alle beteiligten wissen das.

es sind die unübersichtlichen verhältnisse in syrien, um nur bei einem land zu bleiben. die die menschen zur flucht treiben. ein teil der konflikte sind folge der kolonialstruktur vergangener jahrhunderte mit frankreich, großbritannien und der türkei als kolonialmächte. dazu kommen der neue kolonialkonflikt mit dem staat israel (1948 gegründet) auf arabischen territorium. eine panarabische union mit ägypten wurde in den 60-ziger jahren des vergangen jahrhunderts wieder aufgegeben. als regierungsform wurde eine art staatssozialismus, ähnlich wie in libyen und ägypten „erputscht“. mit dieser, aus unserer sicht undemokratischen form des regierens, sah sich syrien mehr auf der seite des ehemaligen ostblocks und erhielt dessen solidarität und technik, soweit gewünscht, in den 70-iger und 80-iger jahren des vergangenen jahrhunderts.

der ständige konflikt mit israel trieb über jahrzehnte palestinenser in das land, die als flüchtlinge kamen und teilweise syrier wurden. der hoffnungsvolle arabische frühling seit 2011 führte zu einer aufruhr gegen die syrische regierung, aber nicht zu deren ablösung. die opposition war uneins. nur gegen assad zu sein, reichte nicht. das land syrien löste sich in gebiete mit unterschiedlichen militärisch abgesicherten interessengruppen auf; ein bombengeschäft für waffenhändler. dazwischen gab es einen religiösen konflikt, der zum entstehen eines sogenannten kalifats, den islamischen staat (is) führte.

hier liegen einige ursachen, die dazu führen, dass menschen ihre heimat verlassen, leid durchlebten und alles dafür tun werden, dorthin nicht mehr zurück zu müssen.

andere ursachen haben etwas mit dürrekatastrophen, landwirtschaft und missernten zu tun.

alles was wir für diese flüchtlinge tun können, können wir hier tun. wir können sie aufnehmen und integrieren. wir werden ihnen unsere sprache lehren, die zugleich kultur und religion ist. hierauf sollten wir achten. wer die sprache nicht lernen will, hat das kleine gastrecht. es wird nicht konfliktfrei gehen. aber es ist das, was wir tun können, weil es möglich ist, egal wie hoch die angstzahlen der zu uns kommenden getrieben werden.

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