on the road, jack kerouac

…der, der auf der straße bleibt, stirbt zum schluss auf den schienen. das steht schon nicht mehr im roman, aber wer sich mit dean bzw. dem alter ego von dean näher beschäftigt, weiss um dieses ende. das ende von einem der immer unterwegs sein musste, den es nicht hielt im trauten heim, einer stadt, einem land. der nur lebte, wenn er unterwegs war und bepop hört. on the road ist die geschichte von dean moriaty, aufgeschrieben von jack kerouac. beide wurden sie nicht alt. beide mussten sie den preis für ein leben zahlen, das von zwei enden her gleichzeitig abbrannte. beide  wussten darum, beide wollten es so. es gibt seit 2012 einen film dazu. eher hat sich keiner an das verfilmen der story gewagt. auch nicht francis ford copolla, der die filmrechte erwarb. letztlich zählt das buch dessen 49. auflage ich las und das erstmals 1957 erschien. das grosse thema ist die freiheit der straße und die frage, wo man schläft, wie man was zu essen… und spass bekommt. das alles gekonnt zu verbinden ist der rote faden, der sich durch on the road zieht. die story erschien 1957 und wirkt immer noch so, als wäre sie gestern passiert. oder vor fünf monaten…oder vor fünf jahren. zeitlos sagt man wohl dazu.

„on the road“ ist ein schlüsselroman der geistige wurzeln legte für die kommende hippiebewegung, vom weg nach san franzisko mit blumen im haar. ein traum von freiheit, den man sich zu gegebener zeit nehmen muss, auch wenn klar ist, dass das glück kurz und endlich sein kann. aber mehr ist ja glück auch nicht. kerouac war einer der betniks, der schreiber, bei denen sich bob dylan und generationen von rockmusikern die inspiration für ihr werk holten. es ist der traum, voo einer nicht endenden fahrt auf einem laster mit strohballen, der einen in einen sommernachts  mitnimmt. man liegt eine nacht auf diesen ballen, trinkt mit ein paar anderen trampern whisky und schläft mit fetten sternen im blick langsam tuckernd ein.

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