All along the Watchtower

stimmig!

Sichten und Ordnen

Es gibt so Nonsens-Gedichte, da weiß man sofort: hier gibt es nichts großartig zu verstehen. Und das Gegenteil sind Gedichte, die ihre Geschichte ganz unverstellt erzählen. Und dann gibt es die Gedichte dazwischen. Die erzählen eine Geschichte, erzählen sie aber nicht aus, deuten nur an, lassen sehr viel unerzählten Freiraum. Die liest man dann wieder und wieder, eine klar fassbare Botschaft scheint zum Greifen nah, aber du kriegst sie nie zu fassen, sie entgleitet immer in dem Moment, wo du die Hand danach ausstreckst. Das sind die ästhetischen Momente, da hat die Kunst einen am Wickel, ich finde das toll, man kriegt dieses Gefühl nicht jeden Tag.

Die letzten Tage ging mir das so mit dem Lied „All along the Watchtower“ von Bob Dylan. Ein berühmtes Lied, vor allem berühmt durch die Version von Jimi Hendrix. Noch nie habe ich den Text verstanden, aber immer schien mir, er teile etwas…

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