das ende vom ende

begann in einem kleinem deutschen land, das später fünf deutsche bundesländer gross sein soll,  im februar 1990. das kleine land hatte grosse geldsorgen und grosse träume. die geldsorgen meinte man, wären grösser als die kollektiven träume. überhaupt wollte keiner mehr in dem kleinen land, das später fünf bundesländer gross sein soll, was mit kollektiven zu tun haben, ausser vl. mit einer neuen kollektiven währung; zu haben nach einer letzten kollektiven wahl im monat märz.

bis dahin musste bilanz gezogen werden – eine d-mark bilanz. das war schon immer ein problem in dem land das später…, na sie wissen schon, also das mit der d-mark, war schon immer ein problem. jeder besucher aus dem grossen deutschen land, der mal in das kleine deutsche land wollte, musste zwanzig seiner guten märken gegen zwanzig weniger gute märker eintauschen. falls er aber wollte, konnte er dafür ein toll gestaltetes buch kaufen, aber das nur nebenbei. bücher braucht man ja nicht wirklich.

schwieriger war diese d-mark-bilanz für die betriebe, in denen die menschen aus dem kleinem deutschen schland das später mal…, arbeiteten. die motivation war dahin, weil ja fast jedes produkt das sie herstellten, woanders besser und billiger hergestellt wurde…oder besser schmeckte…kurz: nicht mehr marktfähig war. und die besten köpfe dieser betriebe waren eh schon verdächtig lange verreist. da hatten die in den betrieben halt pech, das ist so, wenn eine revolution durchs land zieht, oder eine andere währung im sommer den schrottreifen trabbi ein letztes mal tankt.

tanke schön.

 

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