privatsphäre

…das grundrecht auf privatheit ist genau so wichtig, wie alle anderen nicht wahrnehmbaren grundrechte; das grundrecht auf arbeit zum beispiel. solltest du glückspilz arbeit haben, weisst du natürlich, dass du die klappe halten musst, sonst hast du bald keine arbeit mehr; egal ob du ein grundrecht auf meinungsfreiheit hast. bezahlt wirst du für die meinung deines chefs. sollte es aber ausnahmsweise mal eine rolle spielen, zu wissen, was du mit wem worüber gedacht hast, muss das ein schlapphut rauskriegen – ist ja sein job. es sei denn man will es gar nicht so genau wissen, dann laeuft die maschine rechts herum. dann geht alles durch denn reisswolf und den datenschredderer. meist bleibt noch irgendwo ein blatt liegen, weil der wolf schön satt war und der schredderer keinen bock mehr hatte… dann gibt’s hochnotpeinliche richterliche fragen die nur die erinnerungsluecke beantworten kann. das funktioniert bei ruestungsexporten genauso gut, wie bei arzeneitabellen für  krankenkassen. alles kein geheimnis, wer es wissen will, kommt dahinter. aber so genau wollen wir das alles gar nicht wissen; frohes neues & friede auf erden.

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