Archiv für den Monat April 2013

das psychologische jahrhundert ist vorbei

meint rainald grebe; schonungsloser selbstbeobachter, leiter der kapelle zur versöhnung, puppenspieler, diplomierter – und kein diplomat. ein mann, den ich zum ersten mal live in einem dorfgasthof in ratzdorf ( tief im osten – neissemündung) sah. verdächtig viele berliner waren an diesem tag – vor vier/fünf jahren – in diesem kirmessaal. für rainald muss es ein heimspiel gewesen sein, er gab sein programm bis tief in die nacht hinein in bester spiellaune; wir lachten über sushi mit uschi, litten mit krümel und fühlten uns bei jedem zweiten song ertappt; ein künstler…und künstler sagen immer was sie denken.

p.s. rainald grebe ist komponist von „brandenburg“

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selbst entscheiden

…was wichtig ist, was wichtig sein wird; ausdrucksform der freiheit. das verhakt sich mit abhängigkeiten die zu lösen sind. aber irgendwie kommt man los bis auf einen unsichtbaren roten faden. an dem wird gezogen, wenn es gerade sehr unpassend ist. eines tages lässt das nach und hört, zögerlich, ganz auf. vor deinen füßen liegt ein knäuel mit zusammengeknoteten fäden, rot.