unser leben

…hängt von denen ab, die den letzten dt. krieg überleben konnten; mal sagen wir das als kinder – seltener als enkelkinder. nur – die geschichten, im osten geflüstert, im westen lauter, bis zur hälfte erzählt, ergeben stimmig zusammengefügte puzzle. dieser nico hofmann 3-teiler(unsere mütter, unsere väter, zdf) holt einiges vor die kamera, das möglicherweise im vergessen untergehen würde. die 5 protagonisten wären genauso gern um die häuser gezogen wie wir – jahrzehnte später. sie haben die hölle durchlitten, in den besten jahren, jeder für sich. folgenlos ist das nicht geblieben: die seiten dieser geschichte(n) stehen sich immer noch schweigend gegenüber.

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Ein Gedanke zu „unser leben

  1. monologe

    Das ist sicher richtig. Aber was nebenbei deutlich wird, ist die „Programmvielfalt“ des Fernsehens, die eben nicht existiert. Filme dieser Art gibt es nämlich zuhauf. Sie werden nur nicht gezeigt. Ganze Archive verschwinden mit Wertvollstem irgendwo und geraten ins Vergessen. Man ahnt schon nicht mehr, dass es dergleichen gibt. Weil der Film „Unsere Mütter…“ kürzlich gedreht wurde, erscheint er, das ist alles. Würden alle Action-Filme, die früher als 2010 gedreht wurden, aus den Programmen verschwinden, uns würde 2020 jeder neu gedrehte vielleicht auch wie eine Offenbarung erscheinen. Es ist ein Jammer.

    Antwort

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