Archiv für den Monat Juli 2011

irrungen & wirrungen

seit ende 2009 habe ich twitter für mich entdeckt und freue mich über tolle tweets und deren urheber.die gesetzmässigkeit auf twitter lautet: je besser der tweet, desto fragiler der schreiber.
einige sind für mich so gut, da wäre ich bereit, freiwillig eintritt zu zahlen. aber egal wie, nach einigen monaten ist schluss mit lustig. und kein geld der welt treibt sie mehr zurück in die timeline von twitter.
manchmal wird es auf twitter böse. dann zweifelt man kurz an sich selbst. aber, wenn man eine weile dabei ist, weiß man schon, wer der arzt oder apotheker ist, den man mal fragen sollte.
es ist mit manchen tweets wie mit einem medikament. sie verursachen erheblich nebenwirkungen und verursachen (ohne frühstück genossen) schwindelgefühle. abhilfe schafft ein wechsel ins real life, z.b.
eine bootsfaht.

bootsfahrt

bootsfahrt

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vom verdrängen

es muss beim schlager auch mal schmalzen, wo denn sonst. am besten verkaufen sich lustige musikanten & schmalz. jedes herz hat eine andere empfangsfrequenz – und das ist gut so. die klischees wollen bedient werden und werden abgerufen; millionenfach. werbung – und jetzt kommt das perfide – politik, setzen darauf. immer wieder wird an das kurzzeitgedächtnis appeliert. unfaires, unlogisches, wird schon gern – mit dem verweis auf seine vergangenheit – verdrängt.

nur wenns um die ureigensten erfahrungen, liebe, verlust oder krankheit geht, haben wir
ein anderes muster gespeichert.
hier sind wir verletzlich. manchmal tut es weh, ohne zu wissen, wo es her kommt.
als therapie reicht es, im einfachen falle, den ort zu wechseln.

waldbühne berlin

waldbühne berlin