wasser und herzen

der mai ist für mich mein weihnachten; ein monat der mir in gewisser weise heilig ist. ein monat mit betörenden fliederdüften und sich überschlagenden kuckuksrufen. das erste grün des jahres hat noch seine unschuld. trockener sommersstaub macht es nicht matt.
die spargelhändler schiessen wie dieser aus der erde. nachts ist die heizung aus und wir heizen uns ein. manchmal sitzt doch noch frost in den knochen – oder schlimmer im herzen. dann wird es ein wasser, bis es überläuft (insp. bei kurt demmler).

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